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Die Rückreise
Die zwei Wochen waren bald vorbei und wir mussten die Rückreise antreten, deren Dauer und Zwischenstopps wir auch noch nicht festgelegt hatten. Wir wollten ja die Unabhängigkeit des VW-Busses ausnutzen. Und auf jeden Fall wollten wir noch mindestens einen Tag in Frankreich bleiben. Aber unser erstes Ziel stand zunächst im Zeichen des Shoppings. Wir wollten gemeinsam mit Steffi in ein Einkaufszentrum in Valencias Süden fahren, um dort unter anderem zu einem Lagerverkauf der spanischen Marke „Mango“ zu gehen.
Das war schon mal ein netter Anfang für die Rückreise. Es war schon abends und wir wollten anschließend gemütlich Richtung Frankreich fahren und schauen, wie weit wir kommen würden. Wir hatten uns vorgenommen, mal wieder einem Tipp zu folgen und peilten den Ort Leucate an, der ca. 60 km hinter der französischen Grenze in der Nähe von Perpignan lag.
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Da wir erst spät dort ankamen, beschlossen wir, in einem ruhigen Nachbarort auf der Straße zu übernachten und hofften, dass dieses Wildcampen dort toleriert werden würde. Es war auch kein Problem, aber wir standen trotzdem recht früh auf, um leckere französische Croissants zu kaufen und die Gegen zu erkunden. Auch dort gab es eine Art Binnenmeer. Wir fanden den Ort auch ganz nett aber leider war es nicht möglich, dort das Auto zu verlassen, da der Wind so dermaßen stark war, dass man kaum stehen konnte.
Also fuhren wir ein weiteres mal über das eigentliche Ziel hinaus. Wir hatten nun vor, einen Abstecher über Montpellier zu machen um dann wieder an den Ort zu fahren, der uns auf der Hinreise so fasziniert hatte: Vallon Pont d’Arc. Dort wollten wir den angebrochenen Tag zuende bringen und noch einen weiteren bleiben, um noch einmal auszuspannen, bevor wir die letzte Etappe in Richtung Hamburg angehen mussten. Wir hatten endlich mal Glück, bekamen einen tollen Platz und hatten traumhaftes Wetter.
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Da ich mittlerweile die Krücken abgelegt hatte, sind wir mit Vorliebe zwischen den Sonnenbädern im eiskalten Bergfluss schwimmen gegangen, um uns abzukühlen. Auch am letzten Reisetag sollte aber noch einmal Shopping auf dem Programm stehen. Wir hatten von einem Lagerverkauf in Weil am Rhein an der Grenze zur Schweiz gehört, in dem man günstige „Carhartt“-Kleidung kaufen konnte. Es passte vom Weg her recht gut und so konnten wir problemlos einen Abstecher dorthin machen. Auch diese Tour lohnte sich.
Danach hatten wir nu noch ein Ziel: Hamburg. Ganz Deutschland lag noch vor uns, aber wir fuhren entspannt und hatten auch hier keinen Stau. So ging die Reise so gut zuende, wie sie begonnen hatte. Es war ein toller Urlaub, auch wenn wir nicht immer Glück hatten. Aber wir sind und einig, dass wir nun genug von der Mittelmeerküste haben. Nächstes mal soll es der Atlantik sein!
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