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Dénia und Umgebung
In den nächsten zwei Wochen wollten wir zwar die etwas weitere Umgebung erkunden, aber vor allem auch an den Strand gehen, gut Essen und einfach eine schöne abwechslungsreiche Zeit haben. Das geht an der Costa Blanca zum Glück ziemlich gut, da an der ca. 200 km langen Küste viele mehr oder weniger interessante Städte und sehr viele schöne Strände zu finden sind. Es gibt zwar wenige großartige Sehenswürdigkeiten, die z.B. in Andalusien oder anderen Teilen des Landes zu finden sind, trotzdem muss man sich nicht langweilen. Als erstes wollten wir natürlich wieder nach Dénia, die Stadt, die nur ein paar Kilometer von unserem vorübergehenden Feriendomizil entfernt war. Es macht dort Spaß durch die Straßen in der Nähe des Hafens zu schlendern, oder z.B. in Richtung der Burg zu gehen. Dort ist der alte Stadtkern mit kleineren Straßen und niedlichen Häusern, der ein wenig den Berg hinaufführt und von dem man teilweise auf das Meer und den Hafen blicken kann.
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Um zu sehen und gesehen zu werden, sollte man sich in die Innenstadt auf die wichtigste Einkaufs- und Bankenstraße, die „Marqués de Campo“ begeben, wo man Sonntags sogar auf der Straße in Cafés und Tapas-Bars sitzen kann. Von dort aus kommt man auch schnell wieder an den Hafen, in dem z.B die Schiffe liegen, die täglich nach Ibiza fahren. Abends sind wir gerne in Bars an der Küstenstraße Las Marinas gegangen, die es dort sehr zahlreich gibt.
Wir haben allerdings den Schwerpunkt auf den Tag gelegt und hatten nur wenig Interesse, so wie die Spanier erst um 23h zu essen und die ganze Nacht hindurch zu feiern. Wir haben uns lieber recht früh einen Tisch in unserer liebsten Tapas-Bar „El Galego“ gesucht, die ich hier auch empfehlen möchte. Sie liegt in Ondara, gegenüber der Stierkampf-Arena und wird von einem Galizier gefühlt, der wirklich die allerbesten Tapas serviert.
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Leider ist es dort immer sehr voll, aber wenn man vor den Spaniern eintrifft, also eher früh am Abend, sollte man noch einen Platz bekommen. Das schöne an Dénia ist, dass man auch problemlos mal für ein paar Stunden in eine andere Stadt, wie z.B. nach Jávea, fahren kann. In dem Ort gibt es eine tolle aber sehr touristische Strandpromenade mit vielen Cafés, Restaurants, Bars und Läden. Man kann schon morgens sehr schön frühstücken und wenn man will, den ganzen Tag dort verbringen. Weitere Ausflugmöglichkeiten bieten andere Städte wie Altéa, Calpe oder Bénidorm, wobei man sich da vorher überlegen sollte, welche Teile der Stadt lohnenswert sind. Sehr schön sind immer die alten Stadtkerne, während die neuen Teile leider mit hässlichen Hotels vollgebaut sind. Es lohnt sich trotzdem, die Städte, die sowohl über die Autobahn als auch über die Schnellstraße zu erreichen sind, mal näher zu betrachten.
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